Eine Museumseisenbahn unterscheidet sich in keiner Weise von ihren kommerziellen Schwestern.
Deshalb passieren manchmal seltsame Dinge, die nicht zum Alltäglichen gehören und die später oft
zu kleinen Geschichten unter den Vereinsmitgliedern "weitergesponnen" werden.
Feuer gefangen...
Eines Sommertages entspannte sich das Lokpersonal in Bor Norra bei einer Tasse Kaffee,
bevor sie ihren Zug wieder zurückfahren sollte. Ein Mitreisender, sichtlich bekümmert,
kam zum Personal und sagte etwas vorsichtig: "Entschuldigen Sie bitte, es brennt in der Lok".
Mit einem Nicken zu seinem Heizer antwortet der Lokführer: "Ja, ja, das soll es auch", vorauf der
Reisende fragte: "Die Führerstandstür auch?" Nie zuvor hat man das Lokpersonal so schnell vom
Kaffeetisch aufspringen sehen.
Moderne Zeiten
An dem Herbstwochenende, wo die Einsatzfahrzeuge nach der beendeten Saison winterfest gemacht werden
sollten, wurden zwei Herren beobachtet, die sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit davon machten.
Es hatte den Anschein, als fuhren sie fast ohne Fahrzeug über das Bahngelände hinaus auf die Strecke.
Es dauerte nicht lange, bis sie wieder zurückkamen, worauf dieses Foto entstand.
Die zwei berüchtigten Herren sind als "genius mekanicus" in der Werkstatt der Ohsabahn bekannt.
Sie hatten gerade letzte Hand an einer Draisine angelegt, die sich unter ihrem "Allerwertesten"
befand. Was soll diese Episode bedeuten? Vielleicht Vorbereitungen für einen zukünftigen
"Hochgeschwindigkeitsverkehr" auf der Ohsabahn...?
|
|
Der Frosch...
...ist allen bekannt. Doch vielleicht nicht der Typ der auf Schienen läuft.
Für Inspektionsfahrten und kleine Arbeitszüge wurde bei der Ohsabahn eine regelspurige
Motor-Draisine renoviert und umgespurt. Da das Fahrzeug klein und grün lackiert war, bekam es
schnell seinen Spitznamen: "Der Frosch"! Die Bilder zeigen ihn beim "Rollout" aus der Werkstatt
und auf seiner ersten Probefahrt.
|
 |

|